Aktuelles


Reviergang am 22.08.2021 in Albshausen

Am 22.08.2021 fand in Albshausen ein Reviergang für die Jungjäger  des KJV Melsungen statt. Unter der Leitung von Louisa Pestel und Danny Holler sollten hier den Jungjägern in einem praktischen Teil Flora und Fauna näher gebracht werden. Sie wurden hier von dem ehemaligen Förster und Jungjägerausbilder Udo Lippke unterstützt, der den Jungjägern den waldbaulichen Aspekt und natürlich auch durch seine langjährige jagdliche Erfahrung viel beitragen konnte. Den Jungjägern wurden an diesem Tag die Augen für die Natur und Ihre Zeichen geöffnet. Mit Begeisterung und Wissensdurst wurde vielen klar, daß ein Spaziergang durch den Wald vieles Mehr bietet, wenn man die Augen und Ohren offen hält und weiß worauf man achten muss. So wurden zum Beispiel Pirschzeichen von unseren heimischen Tierarten gefunden und bestimmt. Auch die Pflanzenbestimmung spielte eine große Rolle. Das Erkennen der wichtigsten Baum- und Straucharten und auch ihr Zusammenspiel mit der Tierwelt wurde den Jungjägern hier vermittelt.

 

Danny Holler


Wildkameras und Schulungsmaterial für die Jungjägerausbildung

Die Firma SECACAM hat dem Verein ein Ausbildungspaket rund um das Thema WIldkameras zur Verfügung gestellt. Darin enthalten ist neben 2 Wildkameras auch Informationsmaterial mit Hinweisen zum Austellen und von Wildkameras sowie mit aktuellen rechtlichen Informationen zum Aufstellen von WIldkameras. Bei den Kameras handelt es sich um die Modelle:

SECACAM Pro Plus Mobile LTE 80°

 

Diese Kamera bietet die Möglichkeit Bilder und Video jederzeit abzurufen. Entweder bequem von zu Hause via PC oder jederzeit Unterwegs via Smartphone.


SECACAM PRO PLUS:

 

 

Die klassische Wildkamera mit einfacher Bedienung und vielen Einstellmöglichkeiten.




Fallenjagdlehrgang 2021 beim KJV Melsungen - Jungjäger lernen alte und neue Gesetzeslage kennen

 

Bereits zwei Wochen nach der Verkündung des Verbotes von Totschlagfallen im Gesetz- und Verordnungsblatt Hessen stand am 31.07. der Fallenlehrgang im Rahmen der Jungjägerausbildung beim KJV Melsungen an. Hans Kruhm ist ein vom LJV geschulter Multiplikator als Ausbilder für Lehrgänge zur Fangjagd und darf den Sachkundeausweis zur Fallenjagd ausstellen. Er sprach die geänderte Gesetzeslage zunächst bei dem theoretischen Teil an und zeigte anschließend bei dem praktischen Teil die wichtigsten Fallen, die noch verwendet werden dürfen. Die 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer scharten sich gespannt um Hans Kruhm während er die Vor- und Nachteile einer Betonrrohrfalle erläutert. Der neue Jungjägerausbildungskurs hat am 01.07.2021 begonnen und dieser Termin war optimal gewählt, denn im Unterricht wurde kürzlich das Thema Haarwild - insbesondere Raubwild und dessen Bejagung besprochen.

 

Für die angehenden Jägerinnen und Jäger wird die Fallenjagd mit der Lebendfalle ein wichtiges Artenschutzinstrument für eine tierschutzgerechte und waidgerechte Jagdausübung nach guter jagdlicher Praxis werden. Insbesondere die Bejagung der invasiven Arten kann so als wichtiger Pfeiler der Niederwildhege weiter verfolgt werden.

 

 

 

Louisa Pestel

 


Neuer Jungjäger-Ausbildungsjahrgang 2021 / 2022 beim KJV Melsungen gestartet

 

Ausbildungsjahrgang 2021/2022:

 

Von links stehend: Virginia Jost, Nadine Kaiser, Jana Hilgenberg mit Barni, Gaby Nadler, Sergij Drießen, Heinz-Jürgen Bähr, Natalie Chociaj und Anne Wöllenstein. Von links knieend: Kurt Siebert mit Escolar, Kathrin Hake und Marcus Döll mit Prinz. Nicht auf dem Foto: Benjamin Suck, Dirk Meissner, Christoph Rysiewski.

 

 

 

Am 01.07.2021 startete der neue Ausbildungsjahrgang der Jungjägerausbildung beim Kreisjagdverein Melsungen. Schon in den ersten Unterrichtseinheiten zum Thema Haarwild und Führen von Jagdhunden konnten sich die 12 Teilnehmerinnern und Teilnehmer bereits gut beweisen und die ersten kleinen Hürden meistern. Im Lehrkonzept des Kreisjagdvereins Melsungen wird neben dem theoretischen Unterricht großen Wert auf die gemeinsame praxisorientierte Ausbildung gelegt. Diese Art der Prüfungsvorbereitung kommt bei den Teilnehmern generell gut an, denn der Lerneffekt ist hier wesentlich größer. Bei einem gemeinsamen Reviergang am 24.07. mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, mit dem Ausbilder Kurt Siebert sowie den Ausbilderinnen Kathrin Hake und Louisa Pestel wurden bereits viele wichtige jagdliche Themen angesprochen. Im Hinblick auf das Thema Waldbau wurden zahlreiche Pflanzen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bestimmt. Die Ausbilder erklärten die wichtigsten Erkennungsmerkmale und Standortbedingungen von Laub- und Nadelbäumen sowie wildbiologisch besonders relevanter Sträucher, wie Brombeere und Hirschholunder. Die bruchgerechten Baumarten wurden anhand der bekannten Eselsbrücke „EFEKT“: Eiche, Fichte, Erle, Kiefer und Tanne erklärt. Auch andere praktische Aspekte der Jagdausübung, wie z.B. Gestaltungsmöglichkeiten von Reviereinrichtungen und die waidmännische Fallenjagd am Beispiel einer Betonrohrfalle, wurden während des gemeinsamen Revierspazierganges erläutert.

 

Der Kreisjagdverein wünscht den neuen angehenden Jungjägerinnen und Jungjägern Waidmannsheil für die weitere Ausbildung und eine gute gemeinsame Zeit sowie viel Spaß beim Lernen! Die Vermittlung unserer wichtigsten Grundsätze sowie die prüfungsrelevanten Themen werden sowohl die Ausbilderinnen und Ausbilder als auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch bis nächstes Jahr im April 2022 gut beschäftigen!

 

Louisa Pestel